Freakings "Toxic End"

Am Montag, den 06.03.2017 veröffentlichen die Schweizer Old School Trash Metaller freakings ihr drittes Album „Toxic End“.

Die Freakings , das sind Jonathan, Toby und Simon. Die 3 begeistern unsere Ohren mit verdammt präzise gespielten Trash Metal.

Ich gehe davon aus, dass die Scheibe nichts für schwache Nerven ist. Aber hören wir uns das Album mal an:

 

Was mir als allererstes auffällt, ist die geile Gitarrenarbeit. Die haut mich einfach um. Diese hat eine Menge Biss und das zieht sich durch die kompletten 11 Songs der Scheibe. Hätte ich es nicht gewusst, hätte ich nicht gedacht, dass die Band nur aus 3 Leuten besteht.. Die Band ist zu ihrem letzten Album „Gladiator“ um einiges gereift, haben aber in diesem Prozess nichts an der Geschwindigkeit, den Riffs, dem Gesang und Co. verloren, die man aus den beiden vergangenen Alben kennt.

Bereits nach einigen Sekunden hat einen die Scheibe fest im Griff. Die schnellen Riffs, die Drums, die „Schreie“ – die kompletten Songs – bringen Erinnerungen an die alten Trash Metal Bands zurück.

„Hell on Earth“ der erste Song der Scheibe, erinnert an Old School Trash Metal. Der Klang ist sauber und die Produktion top.

Nur das zum ersten Lied Der Spaß geht aber direkt weiter mit „Future Vision“ und „Violent Disaster“. Der Gesang hat sich in diesen beiden Songs am meisten verändert, ich bin auch hier wieder positiv überrascht.

Für den Song "TxWxNxD" hat man sich den Gastmusiker Lenny Bruce von DUST BOLT dazu geholt. Auch hier wieder schnelle Riffs, starke Vocals. Das Gitarrensolo von Lenny Bruche ist perfekt auf das Lied abgestimmt. Kurz gesagt, geiler Song.

Mit den Gastmusikern geht es in „Brain Dead“ direkt weiter. Hier unterstützt Damir Eskic von Gonoreas die 3 Schweizer mit einem Gitarrensolo. Verglichen mit den anderen Songs auf dem Album, ist dieses Lied doch etwas langsamer & ruhiger. Soweit man hier von ruhig sprechen kann.

Beim Hören des Albums, habe ich mich wirklich gefragt, wie sie dieses Tempo ein ganzes Konzert durchhalten. Vielleicht kann es mir jemand verraten? Der Speed lässt das komplette Album über nicht nach. Die schnellen Riffs, der treibende Rhythmus und die Gitarrensolos machen die Scheiben zu einer Hammer Platte. Am besten hat mir das Solo bei dem Lied „Toxic End“ gefallen. Aber das ist Geschmackssache.

Den Alben-Abschluss macht das Lied „No more excuses“, welches in der gewohnten Geschwindigkeit weitergeht.

 

Fazit: Für alle die auf Trash Metal stehen ist dieses Album ein absolutes MUSS. Die 3 haben ihr Genre gefunden und sind im Bereich Trash Metal gut aufgehoben. Ich gebe dem Album 9 von 10 Punkten.

 

Trackliste
01. Hell on Earth
02. Future Vision
03. Violent Disaster
04. TxWxNxD
05. Toxic End
06. Friendly Fire
07. Brain Dead
08. Price of Freedom
09. Wave of Pain
10. Beer Attack
11. No More Excuses

 

Band:
Simon Straumann – Drums
Toby Straumann – Bass
Jonathan Brutschin – Guitar, vocals

 

Albums:
“No Way Out” (2011)
“Gladiator” (2014)
“Toxic End” (2017)

 

Record Label: Independent, March 2017