Sober Truth - Locust ▽ Lunatic Asylum

Pünktlich zum 10-jährigen Jubiläum haben die Siegburger-Band Sober Truth ihr viertes Studioalbum „Locust ▽ Lunatic Asylum“ veröffentlicht.

 

Ich habe mir die Scheibe mal angehört, auf geht’s:

 

Die Songs behandeln unter anderem Themen wie: die eigene Realität, die eigene Wahrnehmung und die Hinterfragung des eigenen Tuns. Sie sind gut ausgearbeitet, haben einen guten Flair sowie Groove. Die Kombination aus gehaltvollen Klängen, energetisch Gitarrenriffs und einem treibenden Schlagzeug erinnern an Bereiche des Progressive Rock/Metal, Groove Metal und Thrash Metal.

 

In knapp 46 Minuten legen SOBER TRUTH ein geiles Riff- und Groove-Feuerwerk ab, das eine gewisse Nachhaltigkeit besitzt.

 

Warum eine CD ein Intro benötigt, war mir noch nie ganz klar. Ich bin der Freund von gleich in die Vollen, aber wer es mag. Es klingt auf jeden Fall gut und macht neugierig auf den Rest der Scheibe.

Mit knackigen Riffs, tollen Vocals (im Growl Bereich sowie im Klargesang) bricht direkt Leave The Locust In The Lunatic Asylum über uns ein.

 

Bei Paragon kommt Energie aus meinen Boxen, während ich bei dem instrumentalen Bereich nicht so genau weiß wie ich es finde, weshalb wir einfach mal schnell zum nächsten Song gehen.
Murphys Law überzeugt mich dann wieder: perfekte Riffs mit einer mega gesanglichen Leistung.

Dieser Stil wird mit etwas Unterschied bei dem Song Powergenerator fortgesetzt. Der Unterschied ist aber deutlich hörbar im Tempo sowie den Gitarrenriffs.

 

Mit Welcome To Majula haben sie einen starken und energischen Song auf das Album gepackt. Was nicht nur an den kurzen abgehackten Riffs und der brutalen Stimmlage liegt, sondern an dem Gesamtpackt des Liedes.

In Collapse haben Sober Truth das Beste aus verschiedenen Genres zusammengepackt. Ein wenig Modern Metal, ein wenig Heavy und ein wenig Death und dazu noch den eigenen Sound gepackt. Gut vermischt, ergibt das einen genialen Song.

 

Etwas härter wird es bei My Enemy. Powervolle Gitarren, harte Gesangsteile und einen guten Rhythmus, auch hier wieder eine gute Mischung von allem.

Layer Of Self sollte man sich auf jeden Fall mehrfach anhören und offen sein auch etwas Neues zu hören. Hier werden zwei Musikstile vermischt.

 

Procastination kommt langsam und geheimnisvoll daher, mit tiefen Basssounds, sehr melodischem Anteil um dann plötzlich in einen schnelleren Part überzugehen.

Mit Cold Chapter haben wir dann gefühlt den härtesten Songs der Scheibe.

Den perfekten Abschluss macht dann das Lied Sober.

 

Fazit: 8 von 10 Punkten. Wer die Weiterentwicklung der 4 erleben möchte und coole Mucke mit Herzblut sowie Abwechslung nicht abgeneigt ist, kommt an "Locust Lunatic Asylum" nicht vorbei. Die Scheibe bietet den Fans von Prog Groove Metal 46 Minuten alles was das Herz begehrt.

 

Trackliste:
1. Introducation
2. Leave The Locust In The Lunatic Asylum
3. Paragon
4. Murphys Law
5. Powergenerator
6. Welcome To Majula
7. Collapse
8. My Enemy
9. Layer To Self
10. Procrastination
11. Cold Chapter
12. Sober

 

Mitglieder der Band
Vocals | Guitar: Torsten Schramm(Stein)
Bass: Jules RoCkwell
Guitar: Marvin Creek
Drums: Sam Baw

 

SOBER TRUTH – online:
Website: http://www.sober-truth.de
Facebook: https://www.facebook.com/sobertruthband
YouTube: http://www.youtube.com/sobertruthband
Bandcamp: http://https://sobertruth.bandcamp.com/
Soundcloud: https://soundcloud.com/sober-truth
Twitter: https://twitter.com/sobertruthband